Projekte

2018 Nextlevel Stadtwerke

Langjährige Berufspraxis in Projektleitung. Jugendkulturpreisträger der Stadt Salzburg (AT). Personal- und Budgetverantwortung, Gremien- und Netzwerkarbeit, Projektarbeit (Akquise, Consulting, Reporting, Backstopping), Jugendarbeit und Künstlerbetreuung, hat eine EU-Erasmus Projektleitungsausbildung (Limoges, FR), Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, sowie Projektdurchführung. Engegament seit über 12 Jahren für Kunst und Kultur. Qualifizierte, selbstständige Tätigkeiten wie Konzepterstellung, Büroleitung und Erarbeitung von Publikationen.

2017 Doyobe
2016 Wandel
2015 Doyobe International
2014 Wahre Landschaft
2013 The Cypher
2012 City vs City
2012 Int. BBoy Games
2011 MQ 10 Jahre Museumsquartier Wien
2010 Young Culture Event
2010 Media Markt, 20jähriges Jubiläum
2009 Taxham Streusalz
2009 Riedenburg Battle
2009 Doyobe Wien-Gebt uns eine Chance
2009 Integration & Migration in Hallein
2009 Europark in Motion
2009 Kulturpreis-Gewinner Verein Doyobe
2008 International Doyobe Messezentrum
2007 International Doyobe Republic
2007 International Doyobe Emailwerk

Der Verein Doyobe wurde 2007 von Onur Bakis, dem sechsfachen österreichischen Meister im Breakdance,  gegründet. Er bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, im Rahmen von Workshops und Projekten die unterschiedlichen Spielarten der Hip-Hop Kultur wie zB. Breakdance, Graffiti und Rap-Poetry näher kennenzulernen und ihre eigenen künstlerischen Fähigkeiten zu entdecken und auszuleben.

Geschichte:

2007 entschloss sich Onur Bakis, nachdem er bereits 6 Meistertitel geholt hatte, dazu, nicht mehr länger nur als Solokünstler zu agieren, sondern sein Wissen und Kompetenz über den Tanzkunst Breakdance mit anderen zu teilen. So entstand die Idee zur Gründung des Vereins Doyobe – abgeleitet von „do your best“. Kinder und junge Menschen, die sich für die Kunstform interessieren, sollten, ungeachtet ihrer Herkunft oder Religion, eine Plattform bekommen, um Einblick in die Geschichte dieser Kultur zu erhalten und die Möglichkeit haben, ihre eigenen künstlerischen Potentiale zu erkennen und unter professioneller Anleitung zu perfektionieren.

Veranstaltungen:

Die Kontakte, die das Doyobe Künstlerkollektiv auf diversen Kulturveranstaltungen in aller Welt geknüpft hatte, machten sich bezahlt und bereits bei der ersten Veranstaltung, die noch im Gründungsjahr 2007 im Emailwerk Seekirchen über die Bühne ging, traten Künstler aus Korea, Großbritannien, Israel, Ägypten, Marokko, der Türkei, Österreich, Deutschland, Frankreich und den USA auf. Durch die Internationalität, die von Anfang an Ziel des Vereins war, erregte er auch schnell Medienecho und machte die Politik auf sich aufmerksam. Daraus resultierend konnten in der Folge auch internationale Projekte, sogar mit EU-Förderungen, verwirklicht werden. Doch trotz der Tatsache, dass im Rahmen der vielen Workshops Teilnehmer aus unterschiedlichsten Kulturen im Teamwork zusammenarbeiten, verfolgt der Verein folgendes Ziel:

„Im Vordergrund steht immer die künstlerische Komponente, egal, ob Breakdance, Graffiti, Djing oder Rap, jeder soll sein eigene Kunstform finden. Dass sich dabei die Künstler/innen gegenseitig helfen, ohne nachzufragen, welcher Religion der andere angehört, passiert da ganz von alleine. Sie lernen sich kennen und werden Freunde. Kinder und junge Menschen sind noch nicht geprägt von Vorurteilen, das macht es einfacher für sie, zusammen etwas zu schaffen, auf das sie stolz sein können.“ – Onur Bakis

Politik :

Die Tatsache, dass erste Projekte sehr erfolgreich durchgeführt werden konnten, war aber noch kein Garant für den Erfolg des Vereins, da es kein Leichtes war, die Politik davon zu überzeugen, dass eine dauerhafte und verlässliche Förderung notwendig war, um längerfristige Ziele umsetzen zu können. Es kostete dem Verein sehr viel Überzeugungsarbeit, aber letztendlich, ab 2012, erhielt der Verein die Zusage für eine Jahresförderung.

Im Jahr 2014 wurde das erste Langzeitprojekt, die „Urbane Kultur Akademie“, verwirklicht, das sich auf mehrere Gemeinden in Flachgau erstreckte. Im Rahmen dieses Projektes wurden über an Schulen, aber auch über den Sommer Breakdance-Workshops abgehalten, Graffiti-Workshops veranstaltet , Fotoshootings und Videodrehs mit den Teilnehmern gemacht. Seinen Höhepunkt hatte das Projekt dann im Oktober in Oberndorf beim Hip-Hop-Clash, bei dem 120 Künstler/innen in Begleitung von 500 Besucher ihr Können vor zahlreichem Publikum unter Beweis stellten.

Im Rahmen dieses von Mai bis November 2014 laufenden Projektes ergaben sich nicht nur Folgeprojekte, sondern es entstand auch eine neue Idee: Die „Urbane Kultur Akademie“ sollte nicht nur der Name eines Projektes sein, sondern die nächste Stufe des Vereins Doyobe. Sie sollte eine feste Größe im kulturellen Leben Salzburgs werden, eine ständige Einrichtung, die Interessierten die Möglichkeit bietet, nicht nur während zeitlich begrenzter Projekte, sondern praktisch ganzjährig Breakdance- oder Graffiti-Kurse und Rap-Workshops machen zu können.

„Diese Kultur hat sich längst von einer Straßenkultur zu einer eigenen Form von zeitgenössischer, junger Kunst entwickelt. Kinder und Jugendliche sollten die Möglichkeit erhalten, sie praktisch vor der eigenen Haustüre erlernen zu können“

Derzeit ist der Verein auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten und Investoren, die mithelfen, dieses bisher ehrgeizigste Projekt von einer Vision zur Wirklichkeit werden zu lassen